Transferzentrum für Technik und Innovation

Deggendorf

Der Neubau des Technologietransferzentrums bildet als fünftes Gebäude den Schlussstein der baulichen Erweiterung der Hochschule Deggendorf. Er vervollständigt das schachbrettartige Ensemble von Häusern und Plätzen welches den Hochschulcampus zur angrenzenden Donau hin öffnet. Funktional besetzt es die wichtige Schnittstelle der Hochschule zur regionalen Privatwirtschaft.

Über einem dunkel eingefärbten Betonsockel erhebt sich ein Haus, dessen Äußeres mit einer horizontal verlaufenden Bänderung aus schwarz durchgefärbten Faserzementplatten bekleidet ist. In diese Bänder sind außenbündige Fenster eingefügt, die von kräftigen Rahmen umfasst werden. Der geschossweise Versatz dieses Ordnungsprinzips verleiht dem Gebäude eine skulpturale Allseitigkeit.

Dem städtebaulichen Konzept folgend besitzt das Haus zwei Zugänge von den beiden angrenzenden baumbestandenen Plätzen, die in einem zentralen Foyer zusammengeführt werden. Ein Luftraum, der über die gesamte Gebäudehöhe geführt wird verknüpft die Etagen miteinander und trägt Tageslicht tief ins Haus.

Die fein austarierte dunkle Farbigkeit des Neubaus verleiht diesem eine zurückhaltende Noblesse und lässt ihn so zum selbstverständlichen Bestandteil des Gebäudeensembles aus gestocktem schwarzem Beton werden.

Daten

Wettbewerb 2009, 1. Preis + Auftrag
Fertigstellung 2018

Eichenparkett
Feinsteinzeugfliesen
Kautschuk Bodenbelag
Faserzementplatten durchgefärbt